Zwetschkenknödel gehören zu den beliebtesten süßen Klassikern der österreichischen Küche. Saftige Zwetschken werden von einem weichen Teig umhüllt, gekocht und anschließend in goldbraunen Butterbröseln gewälzt. Einfach, traditionell und genauso köstlich wie bei Oma.
Der richtige Teig
Für klassische Zwetschkenknödel eignet sich besonders ein Topfenteig. Dafür werden Topfen, Ei, Mehl und etwas Butter zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet.
Wichtig: Den Teig nicht zu lange kneten, damit die Knödel schön locker bleiben.
Zwetschken richtig vorbereiten
Am besten eignen sich reife, aber noch feste Zwetschken. Sie werden gewaschen, halbiert und entsteint. Wer möchte, kann anstelle des Steins einen kleinen Würfel Zucker in die Zwetschke geben.
Anschließend wird jede Zwetschke vollständig mit Teig umhüllt und zu einem runden Knödel geformt.
Knödel kochen
Die fertigen Knödel vorsichtig in leicht siedendes Salzwasser geben. Das Wasser sollte nicht stark sprudelnd kochen, da die Knödel sonst aufplatzen können.
Je nach Größe benötigen sie etwa 10 bis 15 Minuten. Sobald sie an die Oberfläche steigen, lässt man sie noch einige Minuten ziehen.
Die besten Butterbrösel
Für die klassische Garnitur werden Semmelbrösel in Butter goldbraun geröstet. Dazu kommen Zucker und nach Geschmack etwas Zimt.
Die fertigen Zwetschkenknödel werden direkt in den warmen Butterbröseln gewälzt und anschließend serviert.
Omas Tipps für perfekte Zwetschkenknödel
- reife, aber feste Zwetschken verwenden
- den Teig nicht zu dünn ausrollen
- Knödel sorgfältig verschließen
- Wasser nur leicht sieden lassen
- Butterbrösel langsam goldbraun rösten
- am besten sofort warm servieren

FAQ
Welcher Teig eignet sich für Zwetschkenknödel?
Für besonders weiche Zwetschkenknödel eignet sich ein Topfenteig. Alternativ können die Knödel auch mit Kartoffel- oder Brandteig zubereitet werden.
Wie lange müssen Zwetschkenknödel kochen?
Je nach Größe benötigen Zwetschkenknödel etwa 10 bis 15 Minuten in leicht siedendem Wasser.
Warum platzen Zwetschkenknödel beim Kochen auf?
Wenn der Teig nicht vollständig um die Zwetschke geschlossen ist oder das Wasser zu stark sprudelt, können Knödel aufplatzen.
Was kommt auf Zwetschkenknödel?
Traditionell werden Zwetschkenknödel in gerösteten Butterbröseln mit Zucker und häufig etwas Zimt gewälzt.
Kann man Zwetschkenknödel einfrieren?
Ja, ungekochte Zwetschkenknödel können grundsätzlich portionsweise eingefroren werden. Sie können anschließend direkt gefroren gekocht werden; die Garzeit verlängert sich entsprechend.
Fazit
Zwetschkenknödel wie bei Oma sind eine wunderbare österreichische Mehlspeise und besonders im Spätsommer und Herbst beliebt. Mit saftigen Zwetschken, lockerem Topfenteig und knusprigen Butterbröseln gelingt ein echter Klassiker der österreichischen Küche.
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