Weißkraut und Rotkraut als Zutaten für österreichische Herbstgerichte

Kraut im Herbst – Sorten, Zubereitung und klassische Rezepte

Im Herbst hat Kraut in der österreichischen Küche Hochsaison. Ob als Beilage zum Schweinsbraten, in herzhaften Krautfleckerl oder als würziges Rotkraut zu Wildgerichten – das vielseitige Gemüse passt hervorragend in die kühle Jahreszeit. Mit den richtigen Zutaten entstehen daraus einfache Hausmannskost und traditionelle Gerichte, die besonders an kalten Tagen schmecken.


Welche Krautgerichte sind in Österreich beliebt?

Zu den beliebten österreichischen Krautgerichten zählen Krautfleckerl, Krautrouladen, Krautstrudel, Krautsalat und gedünstetes Rotkraut. Weißkraut eignet sich besonders für Fleckerl und Salate, während Rotkraut häufig als Beilage zu Wild und Braten serviert wird.


Welche Krautsorten gibt es?

Weißkraut ist ein Klassiker der österreichischen Küche. Es eignet sich für Krautfleckerl, Krautsalat, geschmortes Kraut und selbst gemachtes Sauerkraut.

Rotkraut, auch Blaukraut genannt, wird häufig als Beilage zu Wild, Gans oder Ente serviert. Mit Äpfeln, Zwiebeln und etwas Essig bekommt es ein ausgewogenes süß-säuerliches Aroma.

Spitzkraut ist zarter als gewöhnliches Weißkraut und lässt sich besonders gut dünsten, schmoren oder in der Pfanne zubereiten.

Auch Chinakohl ist vielseitig verwendbar, beispielsweise für Strudel, Pfannengerichte oder gefüllte Krautpäckchen.

Kraut richtig vorbereiten und zubereiten

Vor der Verarbeitung werden die äußeren Blätter entfernt. Anschließend das Kraut waschen, halbieren, den harten Strunk herausschneiden und den Kopf je nach Rezept in feine Streifen oder größere Stücke schneiden.

Für eine knackige Beilage reichen kurze Garzeiten. Soll das Kraut weich und aromatisch werden, kann es langsam mit Zwiebeln, etwas Fett und Flüssigkeit geschmort werden. Kümmel, Pfeffer, Lorbeer oder ein Schuss Essig sorgen für zusätzliche Würze.

Tipp: Ein wenig Säure durch Essig oder Zitronensaft passt besonders gut zu Kraut und bringt Frische in deftige Gerichte.

Klassische österreichische Krautgerichte

In der heimischen Küche gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Kraut abwechslungsreich zuzubereiten.

  • Krautfleckerl: Nudeln werden mit fein geschnittenem, geschmortem Kraut und Zwiebeln vermischt. Eine Prise Pfeffer sorgt für die typische Würze.
  • Rotkraut: Mit Äpfeln, Zwiebeln und Essig entsteht eine beliebte Beilage zu Wild und Braten.
  • Krautrouladen: Krautblätter werden mit einer herzhaften Füllung versehen, eingerollt und in Sauce geschmort.
  • Krautsalat: Fein geschnittenes Weißkraut wird mit Essig, Öl, Salz und Kümmel mariniert.
  • Krautstrudel: Eine würzige Krautfüllung wird in Strudelteig eingeschlagen und im Backrohr goldbraun gebacken.

Besonders gut harmoniert Kraut mit Erdäpfeln, Knödeln, Speck, Äpfeln und kräftigen Bratensaucen.

Kraut im Herbst richtig lagern

Ein ganzer Krautkopf hält sich bei kühler, dunkler und geeigneter Lagerung meist deutlich länger als bereits geschnittenes Kraut. Beschädigte äußere Blätter sollten entfernt werden. Angeschnittenes Kraut gehört gut verpackt in den Kühlschrank und sollte möglichst bald verbraucht werden.

Wer größere Mengen verarbeiten möchte, kann Kraut auch fermentieren und zu Sauerkraut machen. Dabei sind sauberes Arbeiten und ein geeignetes Rezept wichtig.

FAQ

Welche Krautsorten eignen sich zum Kochen?

Weißkraut eignet sich für Krautfleckerl, Salate und Sauerkraut. Rotkraut passt zu Schmorgerichten und Braten, während Spitzkraut besonders gut gedünstet oder in der Pfanne zubereitet werden kann.

Wie bereitet man Kraut richtig zu?

Die äußeren Blätter entfernen, den Strunk herausschneiden und das Kraut je nach Rezept fein schneiden oder in Stücke teilen. Anschließend kann es roh verwendet, gedünstet oder geschmort werden.

Welche Gewürze passen zu Kraut?

Kümmel, Pfeffer, Lorbeer und etwas Essig harmonieren besonders gut mit Kraut. Bei Rotkraut sorgen Äpfel und Zwiebeln für eine fruchtige Note.

Wie lagert man Kraut im Herbst am besten?

Ganze Krautköpfe sollten kühl und dunkel aufbewahrt werden. Angeschnittenes Kraut gehört gut verpackt in den Kühlschrank und sollte zeitnah verbraucht werden.

Fazit: Kraut gehört zur österreichischen Herbstküche

Von knusprigem Krautstrudel bis zu geschmortem Rotkraut bietet das Herbstgemüse viele Möglichkeiten für die tägliche Küche. Weißkraut, Rotkraut und Spitzkraut lassen sich mit wenigen Zutaten in abwechslungsreiche Gerichte verwandeln und passen hervorragend zu den Klassikern der österreichischen Hausmannskost.

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